Bericht über Mitgliederversammlung am 24.11.2016

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Diakonieverein Eckersdorf e.V. stand unter dem Zeichen der alle 4 Jahre stattfindenden Wahlen zum Verwaltungsrat und der Abnahme des Jahresabschlusses 2015.

Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und Gäste dankte der erste Vorsitzende, Herr Dr. Speckner, Herrn Pfarrer Schübel für die gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung bei der diakonischen Arbeit. Im Rechenschaftsbericht führte Herr Dr. Speckner aus, dass der neue Vorstand nunmehr seit sieben Monaten im Amt sei. In dieser Zeit waren bereits in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat in allen Betätigungsfeldern des Vereins richtungweisende Entscheidungen zu treffen. Für die Sozialstation und für das Senioren-Wohn- und Pflegezentrum wurden Beschlüsse zur Anschaffung neuer, den aktuellen gesetzlichen Anforderungen besser gerecht werdenden, Betriebssoftwareprodukte gefasst. Für die Bewohner der in den 42 Wohneinheiten des Betreuten Wohnen lebenden Senioren wurde das Betreuungskonzept überarbeitet und teilweise neu definiert. So wurde die Anlage an das Notrufsystem des BRK angeschlossen. Seit August finden im 14tägigen Abstand Sprechstunden und Beratungstermine für die Bewohner statt. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter der Diakonie für Fragen des täglichen Lebens zur Verfügung und sie unterstützen die Bewohner bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen und der Erstellung von Anträgen. Zudem wurde das Leistungsangebot für diesen Bereich insgesamt überarbeitet.

Die Leiterin der Sozialstation, Frau Brigitte Schmied-Schuster, berichtet dass z.Z. 182 Personen versorgt und betreut werden. Die Aufgabe erledigen 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation im Schichtbetrieb. Insbesondere die hauswirtschaftlichen Leistungen werden stark nachgefragt. Für diese Aufgabe stehen z.Z. 7 Mitarbeiterinnen tgl. im Einsatz.

Zu den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres führt der zweite Vorsitzende, Herr Kaufmann aus, dass alle Geschäftsbereiche des Vereins wieder positive Ergebnisse erwirtschaftet haben. Lediglich der Verein selbst müsse seine Einnahmesituation z.B. durch die Akquise neuer Mitglieder und durch das Einsammeln von Spenden verbessern, um ebenfalls kostendeckend abschließen zu können.

Die Sozialstation hat im abgelaufenen Jahr ihren Umsatz auf 1,14 Mio. € erhöht. Der in 2015 erwirtschaftete Einnahmeüberschuss soll im neuen Jahr für Investitionen dienen und in die Modernisierung des Fuhrparks fließen.

Bei einem in der Höhe nahezu gleichbleibenden Umsatz von 1,98 Mio. € hat die Senioren-Wohn- und Pflegezentrum gGmbH im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durch Reduzierung der Kosten aus dem operativen Geschäft ebenfalls einen Überschuss der Einnahmen erwirtschaftet. Der Gewinn soll dem Vermögen zur Verbesserung der Eigenkapitalquote zugeführt werden. Die 56 Plätze des Senioren-Wohn- und Pflegezentrums waren ganzjährig sehr gut belegt. Für die Bewohner standen 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Pflege und Betreuung einschl. Service und Verwaltung zur Verfügung. Erfreulich sei auch, dass bei Inanspruchnahme der vom Gesetzgeber eingeräumten Übergangsfristen voraussichtlich alle Anforderungen aus dem Wohn- und Pflegequalitätsgesetz erfüllt werden können, sodass aus heutiger Sicht im Heim keine größeren Umbaumaßnahmen erforderlich werden.

Nach dem Beschluss des Verwaltungsrates sollen die erwirtschafteten Überschüsse dem jeweiligen Eigenkapital zugeführt werden. Die anwesenden Mitglieder bestätigten die Beschlüsse des Verwaltungsrates und erteilten dem Vorstand und dem Verwaltungsrat einstimmig Entlastung für das Wirtschaftsjahr 2015.

Danach stellen sich die Kandidaten – darunter zwei Neue - für die Wahl zum Verwaltungsrat vor. Nachdem alle Gewählten die Wahl angenommen haben, ist das 7köpfige Gremium nunmehr wieder vollzählig. Der erste Vorsitzende dankt allen für die Bereitschaft sich für die Belange der Diakonie einsetzen zu wollen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Mit dem Dank für ihr Erscheinen und mit den Wünschen für eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit beendet er die Mitgliederversammlung.